Rezension: Frankreich in Afrika – Eine (Neo)Kolonialmacht in der Europäischen Union zu Anfang des 21. Jahrhundert

Bernhard Schmid beschreibt das französische System der Sonderbeziehungen zu afrikanischen Staaten („Françafrique“), das eine tiefgehende Einmischung in die politischen und ökonomischen Fragen der afrikanischen Länder beinhaltet.

Als ab den 1950er Jahren afrikanische Staaten ihre Unabhängigkeit erklärten, bedeutete dies keineswegs, dass damit eine vollständige Souveränität erreicht worden war. Ehemalige Kolonialmächte wie etwa Frankreich und die neuen Weltmächte USA und Sowjetunion deklarierten jeweils Interessensphären und knüpften die neuen Staaten in vielfältige Abhängigkeitsverhältnisse ein. Diese Strukturen wirken auch nach dem Ende des Kalten Krieges und des Zusammenbruchs der Sowjetunion weiter.

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