Rezension: Die Mikrofinanz-Industrie

Gerhard Klas 2011: Die Mikrofinanz-Industrie. Die große Illusion oder das Geschäft mit der Armut. Assoziation A, Berlin/Hamburg.

Mikrokredite tragen zum Wirtschaftswachstum und zur Armutsreduktion bei, ohne die staatlichen Haushalte zu belasten – und würden noch zusätzlich Frauen und sozial Benachteiligten zur Selbstermächtigung verhelfen. Dieses schöne Bild wird durch das Buch „Die Mikrofinanz-Industrie“ von Gerhard Klas getrübt.

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Es ist ein sehr lesenswertes Buch und der journalistische Schreibstil ermöglicht auch eine gute Lesbarkeit. Wer eine stärker wissenschaftliche Auseinandersetzung sucht, findet genug Quellenhinweise hierfür. Der Autor positioniert sich politisch eindeutig, ohne in Polemik zu verfallen. Sehr positiv ist auch die Kontextualisierung des Themas, die deutlich macht, dass es hier nicht um einen Aspekt für EntwicklungspolitikspezialistInnen geht, sondern um ein Thema, das das Leben von vielen Menschen elementar berührt.

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