Schnelle Schuldzuweisung aus dem Regierungspalast

Ankaras Erklärungen zum Tathergang zeigen einige merkwürdige Auffälligkeiten / Es droht Intervention im Norden Syriens

Bereits am Tag nach dem Anschlag in Ankara auf einen Militärkonvoi mit 28 Toten gab die türkische Regierung bekannt, dass angeblich kurdische Kräfte aus Nordsyrien für den Anschlag verantwortlich seien.

Diesmal ging es schnell. Während viele Fälle von Massentötungen in der Türkei auch nach Wochen und Monaten nicht aufgeklärt werden konnten, war es der türkischen Regierung angeblich möglich, unmittelbar nach dem Anschlag in Ankara den vermeintlichen Selbstmordattentäter zu identifizieren und die Verantwortlichen ausfindig zu machen. Der Täter sei ein 24-jähriger syrischer Kurde und Mitglied der kurdischen Miliz YPG in Rojava/Nordsyrien.

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Weiterlesen: Neues Deutschland (19. Februar 2016)